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Innere Sicherheit und Werte – Eine Illusion aus der Vergangenheit

Früher war alles besser? Mit Sicherheit nicht. Innere Sicherheit und Werte sind Dinge, die unsere Gesellschaft und Politik schon immer beschäftigte. Dennoch kann so etwas wie Wehmut aufkommen, wenn ich an früher denke und die vergangenen Jahre seit der Grundschule Revue passieren lasse. Da ich heute knapp vor meinem 54. Geburtstag stehe, kommen da durchaus mehrere Jahrzehnte an Lebenserfahrung zusammen.

Erziehung, Respekt und die Realität an unseren Schulen

Auch ich wuchs in meiner Kindheit und Jugend bereits mit anderen Kulturkreisen auf. Für uns war es das Normalste auf der Welt, dass die Parallelklassen an meiner Schule gespickt waren mit Schülern, die einen Migrationshintergrund hatten. Aus heutiger Sicht betrachtet würde man, gemessen an der Gesamtzahl der damaligen Schüler, von einer Minderheit sprechen. Ich persönlich würde die damalige Situation als ein gesundes Maß bezeichnen.

Blickt man heute in deutsche Klassenzimmer – allen voran in den urbanen Brennpunkten –, hat sich das Bild komplett gedreht. An vielen Schulen sind Schüler ohne Migrationshintergrund längst zur absoluten Minderheit geworden; mancherorts gibt es sie in einzelnen Klassen kaum noch. Und mit dieser Mehrheitsumkehr haben sich auch die Verhaltensmuster und das Klima an den Schulen dramatisch verändert.

Was es zu meiner Schulzeit schlichtweg nicht gab, ist der massive religiöse und kulturelle Anpassungsdruck, der heute an etlichen Schulen zu beobachten ist. Wo früher gegenseitige Toleranz galt, erleben Kinder heute mancherorts einen spürbaren Gruppendruck, sich strengen religiösen Normen unterzuordnen oder im Extremfall sogar zum Islam zu konvertieren. Das ist ein Zustand, der mit der unbeschwerten Schulzeit vergangener Jahrzehnte nichts mehr zu tun hat.

Ich will nicht beschönigen, dass es auch damals zu Konflikten kam. Im Gegensatz zu heute waren wir in den allermeisten Fällen aber noch in der Lage, Konflikte mit Worten zu lösen. So wurden wir erzogen und so wurde es uns in unseren Familien vorgelebt. Natürlich darf man nicht verschweigen, dass es auch in der damaligen Zeit Familien gab, in denen Prügel häufiger vorkamen als Worte. Dies war aber nicht der Regelfall.

Besonders prägend war für mich von frühester Kindheit an meine Großmutter. Sie hatte sowohl den Ersten als auch den Zweiten Weltkrieg live miterlebt und ließ mich wohldosiert an ihrem Erfahrungsschatz teilhaben. Ich hatte ein sehr klares Bild davon, wie es ist, wenn man versucht, Konflikte mit Gewalt zu lösen. Ich hatte aber ebenso ein sehr klares Bild davon, was Hass in Menschen auslösen kann. Hass nahm ihr damals den Mann und Hass nahm ihr auch die Illusion einer sicheren Heimat.

Verfall des Sicherheitsgefühls im Alltag

Wenn ich das heutige Lebensgefühl mit dem meiner Jugend vergleiche, wird der Unterschied beim Thema innere Sicherheit besonders spürbar. Früher hat man sich schlicht keinen Kopf über Gewalt im öffentlichen Nahverkehr gemacht. Man konnte als junger Mensch überall hingehen, ohne im Hinterkopf Angst zu haben oder mit einer ständigen Wachsamkeit unterwegs sein zu müssen.

Der Grund dafür lag nicht nur in äußeren Umständen, sondern in einem festen gesellschaftlichen Fundament: Lehrer, Polizisten und Einsatzkräfte waren Respektspersonen – schlichtweg, weil wir so erzogen wurden. Wenn dieser grundlegende Respekt vor Autoritäten und den Regeln des Miteinanders in einer Gesellschaft verloren geht, erodiert zwangsläufig auch die Sicherheit im Alltag.

Wandel der Gesellschaft und ideologische Gräben

Solcher Hass und diese Verrohung sind heute erneut auf unseren Straßen zu spüren. Meine ganz persönliche Meinung dazu: Alte Gräben wurden bereits vor der Grenzöffnung 2015 wieder aufgerissen. Sie sind aber wesentlich vielschichtiger, als es früher der Fall war. Die Grenzöffnung kann man jedoch guten Gewissens als Brandbeschleuniger für den Zerfall unserer Gesellschaft bezeichnen.

Längst sind Gewerkschaften für mich keine echte Interessenvertretung der Arbeiterschaft mehr, sondern vielmehr verkommen zu einem Sprachrohr linker Ideologie. Während Extremisten versuchen, den öffentlichen Raum für ihre Zwecke zu kapern und das Land in Geiselhaft zu nehmen, wird der politische Diskurs immer enger.

Längst wurden Demokratie, innere Sicherheit und Werte für Narrative verkauft. Alles, was nicht ins linke Weltbild passt, soll ausgegrenzt werden. Sachbezogener Diskurs ist Brandmauern gewichen – und als I-Tüpfelchen sind heute Machterhalt, Parteibuch und Lobbyismus wichtiger als ein Miteinander und der echte Wille, das Land wieder auf Vordermann zu bringen.

Ein Plädoyer für Respekt und die Zukunft unseres Landes

Ich habe nicht den Anspruch, dass eine AfD alles besser machen wird. Ich habe aber auch nicht vier Jahre meines Lebens geopfert, um als Zeitsoldat zu dienen, um nun vom Staat das Messer in den Rücken gerammt zu bekommen – dank der völligen Aufgabe innerer Sicherheit, der Beteiligung an Kriegen, die nicht die unseren sind, und einer einst florierenden Wirtschaft, die für links-grüne Ideologie und Narrative sehenden Auges geopfert wird.

Selbst die Zeit echter Debatten ist längst Geschichte. Heute bekämpfen sich Politiker vor allem auf TikTok, X und anderen sozialen Medien.

Dinge wie die Einführung der Sozialversicherung unter Bismarck oder das spätere Wirtschaftswunder waren Dinge, die deutsche Politiker mitzuverantworten hatten. Sie sind mit ein Zeugnis dafür, dass unser Land einst funktionierte. Wir werden der Politik erst dann wieder uneingeschränkten Respekt zollen, wenn die Inschrift „Dem Deutschen Volke“ keine leere Worthülse mehr ist.

Was denkt ihr? Schreibt mir eure Meinung!

Ein Blog soll kein Monolog sein, sondern ein Raum für echten Austausch – genau das, was in der Politik oft zu kurz kommt.

Wie seht ihr diese Entwicklung? Erkennt ihr das Lebensgefühl von damals in euren eigenen Erinnerungen wieder, oder nehmt ihr die Situation an unseren Schulen und im Alltag anders wahr? Wie können wir es schaffen, wieder zu einer Kultur des Respekts, der inneren Sicherheit und des offenen Diskurses zurückzufinden?

Ich freue mich auf eure Gedanken, Erfahrungen und eine sachliche Diskussion unten in den Kommentaren!

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